Praktikum

Nützliche Tipps für das Praktikum
Im Praktikum kannst du viele wichtige Erfahrungen für deine spätere Ausbildung sammeln.
Am besten geht das, wenn du schon mit deinem Verhalten Interesse signalisierst. Wie das geht? Ganz einfach: Wenn du viele Fragen stellst, zeigst du Interesse.Sei pünktlich! Wer seine/n Chef/in oder seine Kolleginnen und Kollegen warten lässt, sammelt bereits
am Anfang Minuspunkte.

„Du“ oder doch lieber „Sie“? Du bist auf der sicheren Seite, wenn du erst mal alle mit „Sie“ ansprichst. Falls dir jemand das „du“ anbietet, dann darfst du das gerne annehmen.

Bitte, danke, gerne! Diese Worte kommen immer gut an. Natürlich einzeln und nicht alle gleichzeitig.
Zum Beispiel: „Könnten Sie mir bitte helfen?“, „Danke für Ihre Hilfe!“, „Gerne helfe ich Ihnen!“

Lass andere ausreden! Wenn dir jemand etwas erklärt, dann fall der Person nicht ins Wort. Du willst doch auch nicht unterbrochen werden, wenn du sprichst, oder?

Fragen, fragen, fragen! Du willst schließlich was lernen. Deswegen machst du ein Praktikum. Und deshalb musst du Fragen stellen.
Schweigen bedeutet: Das interessiert mich nicht. Nur wer fragt, kommt weiter. Also: Sei neugierig!

Gibt es Probleme? Falls du im Praktikum irgendwelche Probleme hast, mit denen du überhaupt nicht klar kommst, dann sprich sie bei deinem Betreuer oder deiner Betreuerin an.

Wenn du Einblicke in vertrauliche Daten bekommst, darfst du sie nicht weiterverbreiten.

Sei hilfsbereit! Wenn du hilfsbereit bist, macht das einen guten Eindruck. Schau dich um, wo es etwas zu tun gibt. Wenn du nichts findest, dann frag nach, was du noch machen kannst. Vielleicht kommst du dir dabei ein bisschen doof vor. Es ist aber überhaupt nicht doof. Es ist sogar ziemlich clever. Vor allem wenn du dort eine Chance auf einen Ausbildungsplatz hast!

Nimm Kritik an! Wenn jemand deine Arbeit kritisiert, frag nach, was du das nächste Mal besser machen kannst. Nur so kannst du lernen!

Bloß keine Lästereien! In vielen Betrieben wird gerne getratscht. Als Praktikant/in hältst du dich da besser raus. Wenn du als „Klatschtante“ verschrien bist, macht das keinen guten Eindruck.

Privat ist privat! Privat telefonieren, privat im Internet surfen, ständig private Geschichten von zu Hause erzählen – so wirst du zu sehr von der Arbeit abgelenkt. Dafür ist Zeit nach Feierabend!

Pst – Betriebsgeheimnis!
Vertrauliche Dinge bleiben im Betrieb. Betriebsgeheimnisse darfst du zu Hause nicht weitererzählen. Wenn du dir unsicher bist, dann frag einfach nach, ob es vertraulich ist oder nicht.